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06.05.2010

Trend des Monats: Publishing auf dem iPad

21TORR weiß, was dran ist an dem Trend.

In Deutschland haben das iPad von Apple bisher nur wenige Menschen in den Händen gehalten, als Medien-Thema ist es dagegen allgegenwärtig. Die Multimedia- und Mobile-Internet-Spezialisten von 21TORR haben das neue Apple-Gerät nicht nur ausprobiert, sondern entwickeln schon erste Anwendungen. 21TORR ist sich sicher, dass sich mit dem iPad und ähnlichen mobilen Endgeräten Präsentation und Konsum von medialen Inhalten grundlegend verändern werden.

Unternehmen, die bisher Inhalte vor allem in gedruckter Form produziert haben, erhalten mit dem iPad einen attraktiven neuen Verbreitungskanal. Größter Vorteil ist die Wiederverwertbarkeit ihrer bereits produzierten Inhalte. Boris Stock, bei 21TORR für Apps und mobile Anwendungen verantwortlich, weiß, was dabei wichtig ist: "Mit geringem Aufwand können vorhandene Inhalte für das iPad nutzbar gemacht werden. Vorraussetzung dafür ist aber, dass die Inhalte strukturiert und digitalisiert vorliegen. Die Auflösung von Bild- und Videomaterial muss hoch sein, sonst wirken die Anwendungen schnell unprofessionell. Zu allererst sollte aber entschieden werden, ob sich die Inhalte für das iPad überhaupt eignen. Nicht jeder Inhalt ist optimal für eine interaktive Anwendung und da ist manchmal ein einfaches eBook die bessere Lösung."

Aktuell werden täglich mehr Bücher als Spiele im App-Store veröffentlicht. Boris Stock ist überzeugt: "Obwohl das iPad in Deutschland noch gar nicht verfügbar ist, gehen wir davon aus, dass es ein riesiger Erfolg sein wird. Wer jetzt aber schnell eine Applikation zusammenbaut, mit dem die eigenen Inhalte einfach nur auf dem iPad zu sehen sind, der liegt falsch. Gerade weil das Tablet-Gerät deutlich mehr Möglichkeiten bietet als herkömmliche mobile Endgeräte, müssen auch die Inhalte entsprechend kreativ aufbereitet werden. Sonst finden die Nutzer das Angebot schnell langweilig."

Das Apple iPad präsentiert Inhalte nicht nur für Auge und Ohr, durch den Touch-Bildschirm und die Bewegungssensoren werden auch Haptik und räumliche Wahrnehmung angesprochen. Für die Aufbereitung und Präsentation von Inhalten stellen sich so ganz neue Anforderungen. Die größten Chancen auf einen Erfolg auf dem iPad haben laut 21TORR Anwendungen, bei denen die Verbindung von verschiedenen medialen Formaten dem Nutzer einen echten Mehrwert bringt. Beispielsweise kann die Verknüpfung von Text und Video oder interaktiven Grafiken und Schaubildern mehr und umfassendere Informationen zu einem Thema liefern. Inhalte können zudem sofort aktualisiert werden und das Internet ist nur eine Berührung entfernt. Außerdem stellt das neue intensive Leseerlebnis für viele Nutzer schon in sich einen Mehrwert dar. Für Sach- und Fachbücher, Reiseführer und Magazine sieht Boris Stock deswegen einen attraktiven Markt in iPad-Apps.  

Ganz neue Möglichkeiten bietet das iPad natürlich auch für die Markenkommunikation. Es stellt einen weiteren Kanal dar, um in der Echtzeitkommunikation mit Kunden in Kontakt zu treten und ermöglicht neue Werbeformen.

Auch wenn es auf dem iPad ganz spielerisch aussieht, ist die Konzeption, Entwicklung und Programmierung eines Apps kein Kinderspiel. Boris Stock sagt: "Reine Designer können oft nicht einschätzen, was technisch möglich ist, reinen Programmierern fehlt oft das Gespür für die Bedürfnisse von Anwendern, und Print-Menschen denken Informationsvermittlung oft noch ausschließlich zweidimensional. Damit eine App erfolgreich ist, muss alles stimmen – und dafür sollten auch erfahrene Content-Lieferanten mit den entsprechenden Spezialisten zusammenarbeiten."